Sonnenallergie

Als „Sonnenallergie“ bezeichnet man einen juckenden Ausschlag, der vorwiegend an lichtexponierten Hautstellen auftritt (Dekolleté, Arme, Oberschenkel).
Die Sonnenallergie wird ausgelöst durch Sonnenbestrahlung in Verbindung mit Duftstoffen, Konservierungsmitteln, Fett und Emulgatoren in Kosmetika und Sonnenschutzmitteln.

Vorbeugung:
Allergenarme (allergiegetestete), möglichst fettfreie Sonnenschutzmittel, z.B. Gels. Es ist für die betroffene Person empfehlenswert, vor allem zu Beginn der vermehrten Sonnenexposition weitgehend auf eine direkte Sonnenbestrahlung zu verzichten und auch vermehrt den Schatten aufzusuchen.
Eine vermehrte Phototoxizität, ähnlich wie eine Sonnenallergie, aber mit erheblicher Bläschenbildung, kann durch Doxycyclin und Johanniskrautpräparate ausgelöst werden.

Therapie:
Sonne meiden sowie Versuch mit Carotaben-Kapseln (Betacaroten); dies darf nicht von starken Rauchern, Patienten mit Leberschäden oder während der Schwangerschaft eingenommen werden. Bei längerer Anwendung kann eine Gelbfärbung der Haut auftreten.


Sonnenallergie homöopathisch behandeln:
Je nach Art des Ausschlags und individuellem Auslöser kommen verschiedene Mittel in Frage. Die folgende Aufzählung ist daher nicht komplett.
Acidum hydrofluoricum D6-D12: Bläschen mit heftigem Juckreiz
Cantharis D6-D12: Bläschenbildung und brennende Schmerzen, Hautausschlag wie Verbrennung; bis stündlich 5 Globuli
Urtica urens: Brennen, Juckreiz, Quaddelbildung
Rhus toxicodendron D6-D12: Rötung mit Bläschen, Herpes labialis


View:
Sonnenallergie (netdoktor)
Sonnenallergie (Klinik für Dermatologie und Allergologie der Ruhr-Universität Bochum)
Polymorphe Lichtdermatose (PLD, Sonnenekzem) (Blog „landarzt“)

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