Abnehmen, Adipositas (2): Das Metabolische Syndrom

Was bedeutet „Metabolisches Syndrom“?
Von einem „Metabolischen Syndrom“ sprechen die Ärzte, wenn drei der fünf folgenden Kriterien vorliegen:
– Taillenumfang: > 102 cm (Männer), > 88 cm (Frauen)
– Erniedrigtes „gutes Cholesterin“ (HDL), < 40 mg/dl (Männer), <50 mg/dl (Frauen)
– Erhöhte Nüchternblutzuckerwerte (über 100 mg/dl)
– Blutdruck: > 130/85
– Erhöhte Neutralfette (Triglyzeride) > 150 mg/dl
Durch diese Risikofaktoren steigt das Gesamtrisiko für ein Herz-Kreislauf-Problem deutlich an.
Besonders dramatisch erhöht sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wenn gleichzeitig eine diabetogene Stoffwechsellage, eine Fettstoffwechsel-Störung, ein Bluthochdruck sowie Übergewicht vorliegen. Etwa bei 20 Millionen Menschen in Deutschland besteht das Metabolische Syndrom. Geändert werden kann es im wesentlichen durch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten.
Pro verlorenes Kilo Fettmasse sinkt der Blutdruck um mehr als 1 mm Hg; das Herzinfarkt-Risiko nimmt deutlich ab. Dies trifft etwas mehr für den oberen als für den unteren Blutdruckwert zu. Der Blutdruck-Effekt ist umso ausgeprägter, je höher der Ausgangsblutdruck ist.


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Adipositas und Metabolisches Syndrom: Mit den Kilos schwinden auch Blutzucker und Fette
Was ist das Metabolische Syndrom?
„Wohlstandskrankheit“ Metabolisches Syndrom (PDF)

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