Grippe: Noch ist eine Impfung sinnvoll

Da die Grippewelle in diesem Winter erst angelaufen ist, kann eine Impfung auch jetzt noch effektiv schützen.

Wegen ähnlicher Symptome (Husten, Fieber und Gliederschmerzen u.a.) werden Erkältung und Grippe (Influenza) gern miteinander verwechselt. Im Unterschied zu einer Erkältung, die meist rasch wieder abklingt, ruft die richtige „Grippe“ (Influenza) hohes Fieber hervor und kann zu schweren Gesundheitsschädigungen führen. Die Influenza tritt in der Regel als Epidemie auf, also in Form von „Grippewellen“, die von immer neuen Virusstämmen verursacht werden.

Eine Impfung als Grippeschutz sollte vor allem bei solchen Menschen jährlich durchgeführt werden, bei denen eine Schwächung des Immunsystems vorliegt. Genauso auch bei Personen, die an einer chronischen Krankheit (z.B. Herzkrankheiten, Bronchitis oder anderen Lungenerkrankungen) oder an Stoffwechselerkrankungen (wie Diabetes) leiden. Generell wird älteren Menschen ab 60 Jahren empfohlen, sich vorbeugend impfen zu lassen.


Der beste Zeitpunkt für die Impfung ist der Herbst (September-November). Bei einer drohenden Grippewelle ist es aber ratsam, sich auch noch in den Folgemonaten spritzen zu lassen. Zehn bis 14 Tage nach der Impfung setzt der Schutz ein. Die Impfung wirkt besonders dann, wenn sie jedes Jahr wiederholt wird. Die meisten Kassen übernehmen die Kosten auch bei Nicht-Risikopatienten. Menschen, die unter einer Hühner-Eiweiß-Allergie leiden, müssen auf die Grippeschutzimpfung verzichten.

View:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/infektionskrankheiten/influenza_grippe/

http://www.netdoktor.de/reisemedizin/impfungen/fakta/impf_influenza.htm

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